Statement

English version:

Everything is “nothing”
Matter is energy is light is information is mind is nothing, It ́s moves, always and everywhere.

How does everything fit together?
Painting, performance, installation, objects, dance and movement in space and time, a reality filled with creativity and expression from an inner, unknown source. These different media are the dimensions of my “art-reality”. They have different “watches”, different working times and different speeds. A painting stands, or moves very slowly and remains, a performance vanishes. In exhibition or performance, those dimensions are then united as “one” reality, unfolding their spectrum between me – the artist and the audience – the viewer. Through the performances, I get into the artwork myself and “paint on from inside”. At this moment, I change the perspective. The viewer become (from my perspective) to be viewed, the art comes alive. It plays with. It talks and interacts with the audience, who becomes the art itself, who creates unnoticed by reacting to me and interacting with me. This is how my ideas becoming tangible, they become real. The further way leads me through video production and composition of sounds into digital. So conserved and edited, past sequences are immortally multimedia anchored in the present. For me, a spiral of production, presentation and further development of my work arises.

On the canvas, I seek the alchemy between the colours, my subject and the moment. “Frozen Time” – as a documentation and memories of past moments or as a snapshot of a current process.
For installations I use easily movable, dynamic materials, such as Fabric, rope and threads. This setup is often the stage for my performance.

My art is a playful interpretation of questions from physics and philosophy, worldview and zeitgeist. In this way, I can explore and express the unknown. I can do it with my body, in the form of movement, be the brush tip or a danced piece. Our body is the bridge to reality and our understanding of things, of the world between the vastness of the cosmos and the bizarre quantum world. From there we look at the world and the world looks at us.

 

Deutsche version:

Alles ist „Nichts“
Materie ist Energie ist Licht ist Information ist Geist ist Nichts, und es bewegt sich, immer und überall.

Wie passt alles zusammen?
Malerei, Performance, Installation, Objekte, Tanz und Bewegung in Raum und Zeit, eine Realität gefüllt mit Kreativität und Ausdruck aus innerer, unbekannter Quelle. Diese unterschiedlichen Medien sind die Dimensionen meiner „Kunst- Realität“. Sie haben verschiedene „Uhren“, verschiedene Schaffenszeiten, unterschiedliche Geschwindigkeiten. Ein Gemälde steht, bzw. bewegt sich sehr langsam und bleibt, eine Performance verfliegt. In Ausstellung oder Aufführung sind diese Dimensionen dann als „eine“ Realität vereint, die ihr Spektrum zwischen mir, der Künstlerin, und dem Publikum, den Betrachter(innen) entfaltet. Durch die Performances steige ich selbst in das Kunstwerk hinein und „male von innen heraus weiter“. In diesem Moment verschiebe ich die Perspektive. Der Betrachter wird zum (von mir) Betrachteten, die Kunst wird lebendig. Sie spielt mit. Sie redet und interagiert mit dem Publikum, das selbst zur Kunst wird, das unbemerkt aktiv schafft, indem es auf mich reagiert und mit mir interagiert. So werden meine Ideen erfahrbar, sie werden real. Der weitere Weg führt mich über Videoproduktion und Komposition von Sounds ins Digitale. So konserviert und editiert werden vergangene Sequenzen dauerhaft multimedial in der Gegenwart verankert. Es entsteht eine Spirale aus Produktion, Präsentation und Weiterentwicklung meines Werkes.

Auf der Leinwand suche ich die Alchemie zwischen der Farbe, meinem Motiv und dem Moment. „Gefrorene Zeit“ – als Dokumentation und Erinnerungen an vergangene Augenblicke oder als Momentaufnahme eines aktuellen Prozesses. Für Installationen benutze ich leicht bewegliche, dynamische Materialen, wie z.B. Stoff, Seil und Fäden. Dieses Setup bildet oft die Bühne für meine Performance.

Meine Kunst interpretiert auf spielerische Weise Fragen aus Physik und Philosophie, Weltwahrnehmung und Zeitgeist. So kann ich Unbekanntes erforschen und ausdrücken. Ich schaffe diese Kunst mit meinem Körper, in Form von Bewegung, sei es mit der Pinselspitze oder als getanztes Stück. Unser Körper ist die Brücke zur Realität und zu unserem Verständnis von den Dingen, von der Welt zwischen der Weite des Kosmos und der bizarren Quantenwelt. Aus dieser körperlichen Perspektive betrachten wir die Welt, und die Welt betrachtet uns.